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David Casteu
Dakar 2011

 

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Casteu - 2011

Casteu - Dakar 2011

Dakar 2011 - Resultate

Enduro 50

Enduro 2.5i 4T

Enduro 4.5i 4T

Enduro 5.1i 4T

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:: David Casteu ::

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Rallye Raid Weltmeister 2010

 

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Dakar 2011

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Dakar 2011 - Zielankunft

Zielankunft - die Dakar ist vorbei

Die letzte Etappe der Dakar endet an der Rennstrecke von Baradero in Argentinien. Sie war kurz und schnell. Für die Fahrer ist es die Möglichkeit sich nach diesen übermenschlichen Strapazen schon ein wenig zu erholen.

David Casteu hat es geschafft diese Dakar zu beenden. Natürlich passt das Ergebnis nicht zu den hohen Erwartungen die auf dem, amtierenden Weltmeister dieser Renndisziplin, der Cross Country-Rallyes bis 450ccm, lastet. Aber das Sherco Team konnte wichtige Erkenntnisse über das Motorrad im Härtesten Materialtest der Welt gewinnen.

Nach dem zweiten Getriebeschaden, ein Phänomen das bei diesem zuverlässigen Motorrad bisher nicht aufgetreten ist, gab es nur noch die Devise „durchkommen“. Den Ursachen seiner technischen Defekte muss man jetzt natürlich auf den Grund gehen. Klar hat sich aber auch gezeigt, dass Casteu auf seiner Sherco die Geschwindigkeit der Sieger ohne Probleme halten kann.

Es sieht so als, als würde jede Dakar-Teilnahme einen so großen Erfahrungsschub bringen, dass es sich für die Motorradmarken wirklich lohnt, die Fahrer hier zu unterstützen, um das eigene Produkt unter Einfluss der Erfahrungen und Erkenntnissen der Fahrer reifen zu lassen.

„Ich habe die Ziellinie überfahren, mein Ziel aber nicht erreicht,“ meinte David Casteu nach seiner Zielankunft. „Ich bin geschafft und müde, aber physisch o.k, obwohl ich Schmerzen von einem Sturz habe.“ Für Casteu war diese Dakar ein Albtraum, aber das Minimalziel des Teams, die Zielankunft, war doch geschafft. „Ich bin froh, dass es vorbei ist. Ich bin heute morgen mit Bauchschmerzen aufgewacht, und da habe ich mich schon vor der 181km Sonderprüfung gefürchtet.“

Er beendet die Dakar auf Platz 69 der Gesamtwertung.  Resultate >>

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Dakar 2011 - Etappe 9:

"David is back!"

So titelten heute die Mailnews vom Casteu Team. Heute wurden die ersten 10 Fahrer in einer Gruppe gestartet, dann Gruppen zu je 20. David Casteu wurde in der zweiten Gruppe abgelassen. Die erste Gruppe machte einige Fehler bei der Navigation. So erreichten einige Fahrer der zweiten Gruppe das Ziel vor Fahrern der ersten Gruppe. Die Navigation dieser Gruppe hatte David Casteu übernommen und sein Lohn war ein dritter Platz in der Tageswertung.

Marc Coma: "Ein letztlich schwerer Tag"

Es gab den Start von der Linie und viel Nebel : dadurch wurden der Beginn der Etappe und die Orientierung schwierig. In der ersten Gruppe haben wir uns verfahren: wir sind rechts abgezweigt, und als wir die Piste wiedergefunden haben, kam gerade die zweite Welle an. Das war ein bisschen konfus. Dann hat sich eine Gruppe von zwanzig schnellen Fahrern gebildet, und wir haben die Spezialetappe normal zu Ende fahren können. Doch es war letztlich ein schwerer Tag.“ ( www.dakar.com >> )

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Dakar 2011 - Etappe 8:

Casteu: "Hoffnung bleibt die einzige Waffe"

Nach den Enttäuschungen die David Casteu zuletzt erlebt hat, bleibt ihm nur noch die Hoffnung auf einen Problemlosen weiteren Verlauf der Dakar. Hohes Risiko lohnt sich nicht mehr. Mit der 18. Zeit in der 8 Etappe ist er zwar auf Platz 44 vorgefahren, das ist aber nicht die Umgebung, die dem Rally Raid Weltmeister 2010 behagt.

Marc Coma: "Alles ist gut gelaufen."

„Eine sehr harte, sehr lange Etappe mit vielen Kilometern und Dünen. Ich habe mich mit Cyril und Chaleco zusammengetan. Wir sind abwechselnd vorneweg gefahren, haben dabei aber ein hohes Tempo gehalten. Ich bin über das Tempo heute zufrieden. Eine gute Etappe, nach den Schwierigkeiten gestern. Alles ist gut gelaufen. Ich bin zufrieden, weil es 500 km Sonderprüfung waren. Das ist wirklich viel.“

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Dakar 2011 - Etappe 7:

Etappensieg für Francisco Lopez (Aprilia):

"Ein guter Tag"

Das war kein Zuckerschlecken. Anfangs wurde viel Staub aufgewirbelt. Ich bin danach etwas schneller gefahren, habe aber in etwa auf halber Strecke der Spezialprüfung den Auspuff verloren. Da hatte ich Angst, der Motor könnte mir um die Ohren fliegen. Glücklicherweise war es die seit Rallye-Beginn kürzeste Etappe, denn sonst hätte der Motor stark gelitten. Ich habe gewonnen, und darauf kommt es an. Ich hatte einen guten Tag. Alles läuft wie geschmiert. In der letzten Woche war ich erkältet, aber jetzt geht es besser. Ich fühle mich topfit und spüre, dass ich auf der Piste gut zurecht komme.

Marc Coma (KTM): "Eine technische Etappe"

Das war eine technische Etappe. Es gab einen reinen Trial-Abschnitt, angenehm aber anspruchsvoll. In der ersten Hälfte hatte ich meine Probleme, weil ich hinter Ruben Faria fuhr und viel Staub abbekommen habe. Außerdem fiel es mir schwer, ihn zu überholen. Aber im letzten Abschnitt, in den Dünen, konnte ich wieder mein Tempo fahren.

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Dakar 2011 - Etappe 6:

700 km in der Aracama, der trockensten Wüste der Welt.

Nach einer Reise von mehr als 700 km durch die Atacama Wüste, mit einet Sonderprüfung von 456 km, erreichen die Fahrer die Wüstenstadt Arica, nahe der Grenze zwischen Chile und Peru. Jetzt, nach der extrem anstrengenden Wüstendurchquerung kommt den meisten Fahrern der Ruhetag gerade recht.

Casteu in neuer Rolle

David Casteu startete als 60ster in diese Etappe. Mit Platz 14 in dieser Etappe verliert er weitere 23 Minuten auf den Schnellsten und rückt damit auf Platz 43 in der Gesamtwertung vor (5 Stunden und 42 Minuten Rückstand). Die gestrige Fahrt im ersten Gang über die Dünen der Atacama, hat zusätzliche Energie gekostet. So ist ach David froh, sich einen Tag erholen zu können.

Etappensieg für Faria

Der schnellste in dieser Wüstenetappe war der Portugiese Ruben Faria.

Coma behält die Gesamtführung.

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Dakar 2011 - Etappe 5:

Schaltungsproblem raubt Casteu alle Hoffnung.

Der Traum vom Podium bei der Dakar ist für den Langstrecken-Rallye Weltmeister David Casteu ausgeträumt. Mit einem Schaltungsproblem am frisch gewechselten Motor lässt ihn die Sherco heute im Stich. Gerade hier wollte David Casteu mit seiner Sherco, den Fahrern der großen Motorradmarken wie KTM, BMW, Yamaha, Aprilia, Honda und Jincheng einen Denkzettel verpassen.

Daraus ist nun nichts geworden. Die Schaltung blieb nach 100 km der Etappe im Totpunkt stecken - das war's. David Casteu musste den Getriebedeckel abmontieren, um den ersten Gang einzulegen. Mit diesem ersten Gang musste er die verbliebenen 323 km der Etappe durch die Wüste Atacama bummeln. Dabei spielte sein Wasserträger Laurent Lazard eine wichtige Rolle. Er half entscheidend bei der Behelfs-Reparatur. Dann schickte ihn David voraus.

Vier Stunden und 58 Minuten beträgt jetzt der Rückstand auf die Spitze - Platz 58. Jetzt kann David Casteu nur noch Erkenntnisse und Erfahrung sammeln, für die Dakar 2012.

Tina Meier

Marc Coma : "Ein schwieriger Tag"

Ein schwieriger Tag. Ich bin gestürzt und hatte danach Probleme mit dem Kühler. Ich habe das reparieren und dann mehr oder weniger normal weiterfahren können. Nach dem Tanken habe ich bei Olivier Pain angehalten, der gestürzt war. Er war bewusstlos. Ich habe sofort Alarm gegeben und bin bei ihm geblieben, bis mein Wasserträger Joan Pedrero angekommen ist.

Das war eine echte Dakar-Etappe, bei der viele Dinge passiert sind. Ich habe Zeit auf Despres verloren, werde aber ein wenig davon wegen des Stopps für Pain zurückbekommen."

 (www.dakar.com)

Die Tagesbestzeit fuhr heute der Portugiese Paulo Concalves auf einer BMW.

Paulo Goncalves : "Zufrieden mit meiner Leistung."

"Eine sehr schwere Etappe, sehr lang, aber auch sehr schön. Ich glaube, ich bin gut gefahren. Nach dem Benzin-CP habe ich angehalten, um Olivier Pain zu Hilfe zu kommen, der gestürzt war. Die Regel sagt, dass man stoppen muss. Ich bin 4 bis 5 Minuten geblieben. Das Wichtigste ist, dass es ihm gut geht. Man wird mir sicherlich Zeit abziehen." ...

aus: (www.dakar.com)

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Dakar 2011 - Etappe 4:

10 Minuten Zeitstrafe für Depres

Im Duell zwischen Marc Coma und Cyril Despres hat sich der Katalane auf der vierten Etappe einen minimalen Vorteil verschafft. Er liegt nach Zeitnahme 2 Sekunden vor Depres. Erst später wurde bekannt, dass Depres noch 10 Minuten Zeitstrafe dazubekommen hat.

Marc Coma: "Gesamtwertung nur eine Momentaufnahme"

"Das war für mich ein äußerst wichtiger Tag, auch wenn die Strecke nur 207 Kilometer lang war. Die Piste zu ziehen, war keine leichte Angelegenheit. Ich bin zufrieden und hatte ein ausgezeichnetes Feeling. Aber auf den letzten Tag kommt es an. Jetzt warten zwei sehr schwierige Etappen auf uns."  ...

 (www.dakar.com)

David Casteu: "Immer mehr Selbstvertrauen."

„Heute ging es zum ersten Mal ans Eingemachte mit einer echten Rallye-Spezialprüfung. Ich gewinne immer mehr an Selbstvertrauen. Seit Beginn der Rallye fährt meine Maschine sehr gut. Wir haben keine Motorprobleme und keine Schwieirgkeiten mit dem Chassis. Despres und Coma besitzen viel Erfahrung. Sie liefern sich einen KTM-Kampf, es steht viel auf dem Spiel, und das motiviert sie enorm. Noch hat die Marke eine jahrelange Erfahrung, während wir ein kleiner Betrieb sind, der weiter wachsen will. Aber es dauert nicht mehr lange, bis wir ihnen Paroli bieten können."

Tina Meier verbessert sich auf Platz 105.

aus: (www.dakar.com)

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Dakar 2011

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Dakar 2011 - Etappe 3:

Coma rückt näher

"Auf der heutigen langen Wertungsprüfung erringt Marc Coma den 12. Etappensieg seiner Karriere. Cyril Despres bleibt mit einem kleinen Vorsprung an der Spitze der Gesamtwertung, während sich die beiden Außenseiter Paulo Gonçalves und Olivier Pain auch nicht lumpen lassen. ... (www.dakar.com)

Endlich eine echte Dakar Etappe.

Tina Meier aus Hamburg liegt auf Platz 121

Tina Meier bei dirtgirls.de >>

Viereinhalb Stunden Motorrad- und Navigationsprüfung für die Schnellsten. Für die 38-jährige Hamburgerin Tina Meier, bedeutete das 6 Stunden und 37 Minuten Kampf gegen die Wüste. Das macht für die Sherco Pilotin Platz 109 in der Etappenwertung und Platz 121 in der Gesamtwertung. Ihr Rückstand auf die Spitze beträgt jetzt 4 Stunden und 47 Minuten.

Mit der 9. Zeit fällt David Casteu in der Gesamtwertung auf Platz 11 zurück. Sein Rückstand ist auf mehr als 21 Minuten angewachsen.

David Casteu: "Die Erinnerungen an letztes Jahr sind präsent."

„Als wir heute Morgen durch die ersten Rios fuhren, hat mich das an letztes Jahr erinnert, als ich gestürzt bin, daher bin ich äußerst vorsichtig gefahren. Als ich überholen wollte, hatte ich viel Staub vor mir, und ich wollte kein Risiko eingehen. Die Erinnerungen an letztes Jahr sitzen tief. Wir sind hier in Südamerika, wo ich gestürzt bin. Und außerdem leiden die Motorräder enorm. Ich habe meinen Motor noch nicht ausgewechselt. Ich hoffe, dass er noch durchhält, bis wir Argentinien verlassen, denn wir haben nur Anrecht auf drei Motoren.“

14 Sekunden zwischen 1 und 2

Cyril Despres büßt den Großteil seines Vorsprungs ein. Marc Coma hält sich zunächst etwas zurück, ist aber immer präsent, und muss die Strecke aber bald als Erster sondieren. An diese Rolle hinlänglich gewöhnt, erledigt er die Aufgabe effizient und holt sich in San Salvador de Jujuy den 12. Etappensieg bei der Dakar vor Cyril Despres. Nur noch 14’’ Sekunden trennen die beiden Spitzenreiter.

joe

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Dakar 2011

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Dakar 2011 - Etappe 2

Schadensbegrenzung

Mit der drittbesten Tagesleistung verliert David Casteu auch am zweiten Tag Minute um Minute auf die Spitze. Dabei war er mit seiner guten Fahrleistung in der Gesamtwertung schon auf Platz 6 vorgerückt. Nach der Addition von vier Strafminuten wegen Überschreitung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit, fällt Casteu aber doch auf Platz 8 zurück. Er hat jetzt schon 14 Minuten Rückstand auf Cyril Depres.

David Casteu (Sherco): «Erleichtert»

«Ich habe mich nach dem Zustand des Zuschauers erkundigt, den ich gestern umgefahren habe, und er hat nur zwei gebrochene Rippen. Das ist für mich eine große Erleichterung, denn ich hatte gestern Abend keine ruhige Minute. Heute spukte mir diese Geschichte immer noch im Kopf herum, doch waren viel weniger Leute auf der Piste, wodurch ich massiv attackieren konnte. Ich bin in der Staubwolke von Rodrigues, Viladoms und Verhoeven nach vorne gefahren und konnte sie überholen, was aber nicht leicht war. Eine Zeit lang war ich mit 163 km/h unterwegs, was sich für eine 450er sehen lassen kann. Die Maschine fährt wirklich sehr gut, und das Fahren ist ein echtes Vergnügen.»

Cyril Despres (KTM): «Ein Riesenslalom von 300 km Länge»

«Heute hatte die Piste viele Kurven und Rutschpartien zu bieten. Ein Riesenslalom von 300 km Länge mit echten Sprüngen wie beim Skifahren. Beim Tanken habe ich gesehen, dass ich Coma etwas weniger als eine Minute abgeknöpft hatte. Ich fühlte mich gut, sodass ich beschlossen habe, im zweiten Abschnitt etwas zu attackieren und trotzdem auf die Reifen zu achten, denn heute beende ich die Etappe praktisch ohne Profil. Vor allem kommt es darauf an, richtig in den Rhythmus zu kommen und die richtigen Bezugspunkte zu finden. Momentan muss man sich auf das Steuern konzentrieren.»

Marc Coma (KTM): «Vor allem die Reifen schonen»

«Das war eine lange Etappe über 300 kms mit viel Lenkarbeit und praktisch gar keiner Navigation. Ich konnte Ruben Faria überholen, nachdem ich etwas Zeit verloren hatte. Ich habe also Gas gegeben, um die verlorene Zeit wettzumachen, doch musste ich auch die Reifen schonen. Zum Ende hin habe ich das Tempo leicht gedrosselt, um das Ziel in aller Ruhe zu erreichen.

joe

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Etappe 1  

Kein guter Auftakt für den Weltmeister...

In der ersten Etappe der Dakar wurde David Casteu (Sherco) Opfer der großen Beliebtheit dieses Rennens. Bei Kilometer 53 standen da so viele Leute auf der straße, dass David eine Person mit dem Lenker niederstieß und dabei selber stürzte. Da sich David gerade auf das Roadbook konzentriert hatte, war er glücklicherweise langsam unterwegs. Daher wurde dabei weder David, noch der Zuseher schwer verletzt, letzterer erlitt aber einen Schock. David verständigte per Notruf sofort die Polizei, die sich um den Zuseher kümmerte.

Sofort nach der Ankunft in Cordoba erkundigte sich David Casteu nach der Gesundheit des Zusehers, und war erleichtert als er erfuhr, dass der Zuseher mit einer geprellten Rippe davongekommen war.

Dass nach diesem Zwischenfall für David nur Platz 14 herauskam (durch Zeitstrafen für Konkurrenten auf Platz 12 korrigiert), war zweitrangig. Erst mit etwas Abstand bedauerte er dann, dass er in einer Etappe, die er im Vorjahr gewinnen konnte, 6 Minuten und 42 Sekunden verloren hatte.

Es hätte aber auch schlimmer kommen können. Nach seinem Sturz in der fünften Etappe im Vorjahr, musste David 3 Monate im Krankenhaus verbringen. Aber auch heuer wurde bereits ein prominente Fahrer durch einen schweren Sturz aus dem Rennen genommen. Der Honda Werksfahrer Cyril Esquirol wurde bei seinem Sturz schwer verletzt und musste per Helikopter in das Krankenhaus in Cordoba geflogen werden. Er ist, Gott sei Dank, außer Lebensgefahr.

An der Spitze ...

An der Spitze der ersten Etappe stehen unterdessen vier KTM Fahrer. Die schnellste Zeit fuhr der Portugiese Faria, doch mit einer Strafzeit von einer Minute wurde er auf Platz 2 hinter seinen Teamkollegen und Nr. 1 Fahrer Cyril Depres verwiesen. Das ist kurios, denn Faria sollte eigentlich nur den Wasserträger für Depres spielen. Aber in einem Team kann man sowas ja jederzeit regeln - kennt man ja aus der Formel 1.

Marc Coma und sein Wasserträger Pedrero Garcia folgten auf Platz 3 und 4. Auf den folgenden Plätzen kommen dann die Fahrer auf BMW, Yamaha und Aprilia.

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Bericht: joe