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Foto: http://www.casteu.fr/
Dakar 2011 - Zielankunft
Zielankunft - die Dakar ist vorbei
Die letzte Etappe der Dakar endet an der
Rennstrecke von Baradero in Argentinien. Sie war
kurz und schnell. Für die Fahrer ist es die
Möglichkeit sich nach diesen übermenschlichen
Strapazen schon ein wenig zu erholen.
David Casteu hat es geschafft diese Dakar zu
beenden. Natürlich passt das Ergebnis nicht zu
den hohen Erwartungen die auf dem, amtierenden
Weltmeister dieser Renndisziplin, der Cross
Country-Rallyes bis 450ccm, lastet. Aber das
Sherco Team konnte wichtige Erkenntnisse über
das Motorrad im Härtesten Materialtest der Welt
gewinnen.
Nach dem zweiten Getriebeschaden, ein Phänomen
das bei diesem zuverlässigen Motorrad bisher
nicht aufgetreten ist, gab es nur noch die
Devise „durchkommen“. Den Ursachen seiner
technischen Defekte muss man jetzt natürlich auf
den Grund gehen. Klar hat sich aber auch
gezeigt, dass Casteu auf seiner Sherco die
Geschwindigkeit der Sieger ohne Probleme halten
kann.
Es sieht so als, als würde jede Dakar-Teilnahme
einen so großen Erfahrungsschub bringen, dass es
sich für die Motorradmarken wirklich lohnt, die
Fahrer hier zu unterstützen, um das eigene
Produkt unter Einfluss der Erfahrungen und
Erkenntnissen der Fahrer reifen zu lassen.
„Ich habe die Ziellinie überfahren, mein Ziel
aber nicht erreicht,“ meinte David Casteu nach
seiner Zielankunft. „Ich bin geschafft und müde,
aber physisch o.k, obwohl ich Schmerzen von
einem Sturz habe.“ Für Casteu war diese Dakar
ein Albtraum, aber das Minimalziel des Teams,
die Zielankunft, war doch geschafft. „Ich bin
froh, dass es vorbei ist. Ich bin heute morgen
mit Bauchschmerzen aufgewacht, und da habe ich
mich schon vor der 181km Sonderprüfung
gefürchtet.“
Er beendet die Dakar auf Platz 69 der
Gesamtwertung.
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Danke
www.dakar.com >>
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Foto: http://www.casteu.fr/
Dakar 2011 - Etappe 9:
"David is back!"
So titelten heute die Mailnews vom Casteu Team.
Heute wurden die ersten 10 Fahrer in einer
Gruppe gestartet, dann Gruppen zu je 20. David
Casteu wurde in der zweiten Gruppe abgelassen.
Die erste Gruppe machte einige Fehler bei der
Navigation. So erreichten einige Fahrer der
zweiten Gruppe das Ziel vor Fahrern der ersten
Gruppe. Die Navigation dieser Gruppe hatte David
Casteu übernommen und sein Lohn war ein dritter
Platz in der Tageswertung.
Marc Coma: "Ein letztlich schwerer Tag"
Es gab den Start von der Linie und viel Nebel :
dadurch wurden der Beginn der Etappe und die
Orientierung schwierig. In der ersten Gruppe
haben wir uns verfahren: wir sind rechts
abgezweigt, und als wir die Piste wiedergefunden
haben, kam gerade die zweite Welle an. Das war
ein bisschen konfus. Dann hat sich eine Gruppe
von zwanzig schnellen Fahrern gebildet, und wir
haben die Spezialetappe normal zu Ende fahren
können. Doch es war letztlich ein schwerer Tag.“
(
www.dakar.com >> )
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Dakar 2011 - Etappe 8:
Casteu: "Hoffnung bleibt die einzige Waffe"
Nach den Enttäuschungen die David Casteu zuletzt
erlebt hat, bleibt ihm nur noch die Hoffnung auf
einen Problemlosen weiteren Verlauf der Dakar.
Hohes Risiko lohnt sich nicht mehr. Mit der 18.
Zeit in der 8 Etappe ist er zwar auf Platz 44
vorgefahren, das ist aber nicht die Umgebung,
die dem Rally Raid Weltmeister 2010 behagt.
Marc Coma: "Alles ist gut gelaufen."
„Eine sehr harte, sehr lange Etappe mit vielen
Kilometern und Dünen. Ich habe mich mit Cyril
und Chaleco zusammengetan. Wir sind abwechselnd
vorneweg gefahren, haben dabei aber ein hohes
Tempo gehalten. Ich bin über das Tempo heute
zufrieden. Eine gute Etappe, nach den
Schwierigkeiten gestern. Alles ist gut gelaufen.
Ich bin zufrieden, weil es 500 km Sonderprüfung
waren. Das ist wirklich viel.“
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Foto: http://www.casteu.fr/
Dakar 2011 - Etappe 7:
Etappensieg für Francisco Lopez (Aprilia):
"Ein guter Tag"
Das war kein Zuckerschlecken. Anfangs wurde viel
Staub aufgewirbelt. Ich bin danach etwas
schneller gefahren, habe aber in etwa auf halber
Strecke der Spezialprüfung den Auspuff verloren.
Da hatte ich Angst, der Motor könnte mir um die
Ohren fliegen. Glücklicherweise war es die seit
Rallye-Beginn kürzeste Etappe, denn sonst hätte
der Motor stark gelitten. Ich habe gewonnen, und
darauf kommt es an. Ich hatte einen guten Tag.
Alles läuft wie geschmiert. In der letzten Woche
war ich erkältet, aber jetzt geht es besser. Ich
fühle mich topfit und spüre, dass ich auf der
Piste gut zurecht komme.
Marc Coma (KTM): "Eine technische Etappe"
Das war eine technische Etappe. Es gab einen
reinen Trial-Abschnitt, angenehm aber
anspruchsvoll. In der ersten Hälfte hatte ich
meine Probleme, weil ich hinter Ruben Faria fuhr
und viel Staub abbekommen habe. Außerdem fiel es
mir schwer, ihn zu überholen. Aber im letzten
Abschnitt, in den Dünen, konnte ich wieder mein
Tempo fahren.
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Dakar 2011 - Etappe 6:
700 km in der Aracama, der trockensten Wüste der
Welt.
Nach einer Reise von mehr als 700 km durch die
Atacama Wüste, mit einet Sonderprüfung von 456
km, erreichen die Fahrer die Wüstenstadt Arica,
nahe der Grenze zwischen Chile und Peru. Jetzt,
nach der extrem anstrengenden Wüstendurchquerung
kommt den meisten Fahrern der Ruhetag gerade
recht.
Casteu in neuer Rolle
David Casteu startete als 60ster in diese
Etappe. Mit Platz 14 in dieser Etappe verliert
er weitere 23 Minuten auf den Schnellsten und
rückt damit auf Platz 43 in der Gesamtwertung
vor (5 Stunden und 42 Minuten Rückstand). Die
gestrige Fahrt im ersten Gang über die Dünen der
Atacama, hat zusätzliche Energie gekostet. So
ist ach David froh, sich einen Tag erholen zu
können.
Etappensieg für Faria
Der schnellste in dieser Wüstenetappe war der
Portugiese Ruben Faria.
Coma behält die Gesamtführung.
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Foto: http://www.casteu.fr/
Dakar 2011 - Etappe 5:
Schaltungsproblem raubt Casteu alle Hoffnung.
Der Traum vom Podium bei der Dakar ist für den
Langstrecken-Rallye Weltmeister David Casteu
ausgeträumt. Mit einem Schaltungsproblem am
frisch gewechselten Motor lässt ihn die Sherco
heute im Stich. Gerade hier wollte David Casteu
mit seiner Sherco, den Fahrern der großen
Motorradmarken wie KTM, BMW, Yamaha, Aprilia,
Honda und Jincheng einen Denkzettel verpassen.
Daraus ist nun nichts geworden. Die Schaltung
blieb nach 100 km der Etappe im Totpunkt stecken
- das war's. David Casteu musste den
Getriebedeckel abmontieren, um den ersten Gang
einzulegen. Mit diesem ersten Gang musste er die
verbliebenen 323 km der Etappe durch die Wüste
Atacama bummeln. Dabei spielte sein Wasserträger
Laurent Lazard eine wichtige Rolle. Er half
entscheidend bei der Behelfs-Reparatur. Dann
schickte ihn David voraus.
Vier Stunden und 58 Minuten beträgt jetzt der
Rückstand auf die Spitze - Platz 58. Jetzt kann David Casteu nur noch Erkenntnisse und Erfahrung
sammeln, für die Dakar 2012.
Tina Meier
Marc Coma : "Ein schwieriger Tag"
Ein schwieriger Tag. Ich bin gestürzt und hatte
danach Probleme mit dem Kühler. Ich habe das
reparieren und dann mehr oder weniger normal
weiterfahren können. Nach dem Tanken habe ich
bei Olivier Pain angehalten, der gestürzt war.
Er war bewusstlos. Ich habe sofort Alarm gegeben
und bin bei ihm geblieben, bis mein Wasserträger
Joan Pedrero angekommen ist.
Das war eine echte Dakar-Etappe, bei der viele
Dinge passiert sind. Ich habe Zeit auf Despres
verloren, werde aber ein wenig davon wegen des
Stopps für Pain zurückbekommen."
(www.dakar.com)
Die Tagesbestzeit fuhr heute der Portugiese
Paulo Concalves auf einer BMW.
Paulo Goncalves : "Zufrieden mit meiner Leistung."
"Eine sehr schwere Etappe, sehr lang, aber auch
sehr schön. Ich glaube, ich bin gut gefahren.
Nach dem Benzin-CP habe ich angehalten, um
Olivier Pain zu Hilfe zu kommen, der gestürzt
war. Die Regel sagt, dass man stoppen muss. Ich
bin 4 bis 5 Minuten geblieben. Das Wichtigste
ist, dass es ihm gut geht. Man wird mir
sicherlich Zeit abziehen." ...
aus: (www.dakar.com)
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Foto: http://www.casteu.fr/
Dakar 2011 - Etappe 4:
10 Minuten Zeitstrafe für Depres
Im Duell zwischen Marc Coma und Cyril Despres
hat sich der Katalane auf der vierten Etappe
einen minimalen Vorteil verschafft. Er liegt
nach Zeitnahme 2 Sekunden vor Depres. Erst
später wurde bekannt, dass Depres noch 10
Minuten Zeitstrafe dazubekommen hat.
Marc Coma: "Gesamtwertung nur eine
Momentaufnahme"
"Das war für mich ein äußerst wichtiger Tag,
auch wenn die Strecke nur 207 Kilometer lang
war. Die Piste zu ziehen, war keine leichte
Angelegenheit. Ich bin zufrieden und hatte ein
ausgezeichnetes Feeling. Aber auf den letzten
Tag kommt es an. Jetzt warten zwei sehr
schwierige Etappen auf uns." ...
(www.dakar.com)
David Casteu: "Immer mehr Selbstvertrauen."
„Heute ging es zum ersten Mal ans Eingemachte
mit einer echten Rallye-Spezialprüfung. Ich
gewinne immer mehr an Selbstvertrauen. Seit
Beginn der Rallye fährt meine Maschine sehr gut.
Wir haben keine Motorprobleme und keine
Schwieirgkeiten mit dem Chassis. Despres und
Coma besitzen viel Erfahrung. Sie liefern sich
einen KTM-Kampf, es steht viel auf dem Spiel,
und das motiviert sie enorm. Noch hat die Marke
eine jahrelange Erfahrung, während wir ein
kleiner Betrieb sind, der weiter wachsen will.
Aber es dauert nicht mehr lange, bis wir ihnen
Paroli bieten können."
Tina Meier verbessert sich auf Platz 105.
aus: (www.dakar.com)
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Foto: http://www.casteu.fr/
Dakar 2011 - Etappe 3:
Coma rückt näher
"Auf der heutigen langen Wertungsprüfung erringt
Marc Coma den 12. Etappensieg seiner Karriere.
Cyril Despres bleibt mit einem kleinen Vorsprung
an der Spitze der Gesamtwertung, während sich
die beiden Außenseiter Paulo Gonçalves und
Olivier Pain auch nicht lumpen lassen. ... (www.dakar.com)
Endlich eine echte Dakar Etappe.
Viereinhalb Stunden Motorrad- und
Navigationsprüfung für die Schnellsten. Für die
38-jährige Hamburgerin Tina Meier, bedeutete das
6 Stunden und 37 Minuten Kampf gegen die Wüste.
Das macht für die Sherco Pilotin Platz 109 in
der Etappenwertung und Platz 121 in der
Gesamtwertung. Ihr Rückstand auf die Spitze
beträgt jetzt 4 Stunden und 47 Minuten.
Mit der 9. Zeit fällt David Casteu in der
Gesamtwertung auf Platz 11 zurück. Sein
Rückstand ist auf mehr als 21 Minuten
angewachsen.
David Casteu: "Die Erinnerungen an letztes Jahr
sind präsent."
„Als wir heute Morgen durch die ersten Rios
fuhren, hat mich das an letztes Jahr erinnert,
als ich gestürzt bin, daher bin ich äußerst
vorsichtig gefahren. Als ich überholen wollte,
hatte ich viel Staub vor mir, und ich wollte
kein Risiko eingehen. Die Erinnerungen an
letztes Jahr sitzen tief. Wir sind hier in
Südamerika, wo ich gestürzt bin. Und außerdem
leiden die Motorräder enorm. Ich habe meinen
Motor noch nicht ausgewechselt. Ich hoffe, dass
er noch durchhält, bis wir Argentinien
verlassen, denn wir haben nur Anrecht auf drei
Motoren.“
14 Sekunden zwischen 1 und 2
Cyril Despres büßt den Großteil seines
Vorsprungs ein. Marc Coma hält sich zunächst
etwas zurück, ist aber immer präsent, und muss
die Strecke aber bald als Erster sondieren. An
diese Rolle hinlänglich gewöhnt, erledigt er die
Aufgabe effizient und holt sich in San Salvador
de Jujuy den 12. Etappensieg bei der Dakar vor
Cyril Despres. Nur noch 14’’ Sekunden trennen
die beiden Spitzenreiter.
joe
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Foto: http://www.casteu.fr/
Dakar 2011 - Etappe 2
Schadensbegrenzung
Mit der drittbesten Tagesleistung verliert David
Casteu auch am zweiten Tag Minute um Minute auf
die Spitze. Dabei war er mit seiner guten
Fahrleistung in der
Gesamtwertung schon auf Platz 6 vorgerückt.
Nach der Addition von vier Strafminuten wegen
Überschreitung der erlaubten
Höchstgeschwindigkeit, fällt Casteu aber doch
auf Platz 8 zurück. Er hat jetzt schon 14
Minuten Rückstand auf Cyril Depres.
David Casteu (Sherco): «Erleichtert»
«Ich habe mich nach dem Zustand des Zuschauers
erkundigt, den ich gestern umgefahren habe, und
er hat nur zwei gebrochene Rippen. Das ist für
mich eine große Erleichterung, denn ich hatte
gestern Abend keine ruhige Minute. Heute spukte
mir diese Geschichte immer noch im Kopf herum,
doch waren viel weniger Leute auf der Piste,
wodurch ich massiv attackieren konnte. Ich bin
in der Staubwolke von Rodrigues, Viladoms und
Verhoeven nach vorne gefahren und konnte sie
überholen, was aber nicht leicht war. Eine Zeit
lang war ich mit 163 km/h unterwegs, was sich
für eine 450er sehen lassen kann. Die Maschine
fährt wirklich sehr gut, und das Fahren ist ein
echtes Vergnügen.»
Cyril Despres (KTM): «Ein Riesenslalom von 300
km Länge»
«Heute hatte die Piste viele Kurven und
Rutschpartien zu bieten. Ein Riesenslalom von
300 km Länge mit echten Sprüngen wie beim
Skifahren. Beim Tanken habe ich gesehen, dass
ich Coma etwas weniger als eine Minute
abgeknöpft hatte. Ich fühlte mich gut, sodass
ich beschlossen habe, im zweiten Abschnitt etwas
zu attackieren und trotzdem auf die Reifen zu
achten, denn heute beende ich die Etappe
praktisch ohne Profil. Vor allem kommt es darauf
an, richtig in den Rhythmus zu kommen und die
richtigen Bezugspunkte zu finden. Momentan muss
man sich auf das Steuern konzentrieren.»
Marc Coma (KTM): «Vor allem die Reifen schonen»
«Das war eine lange Etappe über 300 kms mit viel
Lenkarbeit und praktisch gar keiner Navigation.
Ich konnte Ruben Faria überholen, nachdem ich
etwas Zeit verloren hatte. Ich habe also Gas
gegeben, um die verlorene Zeit wettzumachen,
doch musste ich auch die Reifen schonen. Zum
Ende hin habe ich das Tempo leicht gedrosselt,
um das Ziel in aller Ruhe zu erreichen.
joe
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Foto: http://www.casteu.fr/
Etappe 1
Kein guter Auftakt für den Weltmeister...
In der ersten Etappe der Dakar wurde David
Casteu (Sherco) Opfer der großen Beliebtheit
dieses Rennens. Bei Kilometer 53 standen da so
viele Leute auf der straße, dass David eine
Person mit dem Lenker niederstieß und dabei
selber stürzte. Da sich David gerade auf das
Roadbook konzentriert hatte, war er
glücklicherweise langsam unterwegs. Daher wurde
dabei weder David, noch der Zuseher schwer
verletzt, letzterer erlitt aber einen Schock.
David verständigte per Notruf sofort die
Polizei, die sich um den Zuseher kümmerte.
Sofort nach der Ankunft in Cordoba erkundigte
sich David Casteu nach der Gesundheit des
Zusehers, und war erleichtert als er erfuhr,
dass der Zuseher mit einer geprellten Rippe
davongekommen war.
Dass nach diesem Zwischenfall für David nur
Platz 14 herauskam (durch Zeitstrafen für
Konkurrenten auf Platz 12 korrigiert), war
zweitrangig. Erst mit etwas Abstand bedauerte er
dann, dass er in einer Etappe, die er im Vorjahr
gewinnen konnte, 6 Minuten und 42 Sekunden
verloren hatte.
Es hätte aber auch schlimmer kommen können. Nach
seinem Sturz in der fünften Etappe im Vorjahr,
musste David 3 Monate im Krankenhaus verbringen.
Aber auch heuer wurde bereits ein prominente
Fahrer durch einen schweren Sturz aus dem Rennen
genommen. Der Honda Werksfahrer Cyril Esquirol
wurde bei seinem Sturz schwer verletzt und
musste per Helikopter in das Krankenhaus in
Cordoba geflogen werden. Er ist, Gott sei Dank,
außer Lebensgefahr.
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An der Spitze ...
An der Spitze der ersten Etappe stehen
unterdessen vier KTM Fahrer. Die schnellste Zeit
fuhr der Portugiese Faria, doch mit einer
Strafzeit von einer Minute wurde er auf Platz 2
hinter seinen Teamkollegen und Nr. 1 Fahrer
Cyril Depres verwiesen. Das ist kurios, denn
Faria sollte eigentlich nur den Wasserträger für
Depres spielen. Aber in einem Team kann man
sowas ja jederzeit regeln - kennt man ja aus der
Formel 1.
Marc Coma und sein Wasserträger Pedrero Garcia
folgten auf Platz 3 und 4. Auf den folgenden
Plätzen kommen dann die Fahrer auf BMW, Yamaha
und Aprilia.
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Bericht: joe
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